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Polnische Pflegekräfte: Pro und Contra

Polnische Pflegekräfte: Pro und Contra

Die meisten Senioren favorisieren in ihrem Lebensabend die häusliche Pflege, für die es aber die Angehörigen in direkter Nachbarschaft fehlt. Selten können sie sich auf ihre Familie verlassen, die aufgrund ihres eigenen Berufslebens, die 24h-Betreuung auf sich nicht nehmen kann. Für viele Pflegebedürftige erweist sich dann die Pflegekraft aus Polen als eine gute Lösung. Diese bietet aber sowohl Vorteile, als auch Nachteile.

Polnische Pflegekräfte als Haushaltshilfe

Eine spürbare Kostenreduzierung motiviert deutsche Senioren und ihre Angehörige zur Suche nach einer Pflegerin aus Polen, die ihnen monatelang 24 Stunden zur Verfügung steht. Sie übernimmt alle Haushaltsaufgaben, betreut den älteren Menschen, indem sie ihm pflegerische Alltagshilfen leistet und begleiten ihn, was mit der Zeit das Gefühl von Sicherheit und gegenseitigem Vertrauen steigert. Für diese Lösung entscheiden sich meistens Senioren mit Pflegestufe I oder II, die noch keiner medizinischen Versorgung rund um die Uhr bedürfen. Besteht der Bedarf nach einer medizinisch ausgebildeten 24h-Pflegekraft, muss meistens ein Altenheim in Betracht gezogen werden. Polnische Pflegekräfte dürfen aus rechtlichen Gründen keine medizinischen Fachpflege verrichten, was die Beauftragung eines ambulanten Pflegedienstes erfordert. Der Pflegekraft aus Polen muss auch ein separates Zimmer eingerichtet werden, in dem sie übernachten und ihre persönlichen Dinge aufbewahren kann.

Pflegerin aus Polen richtig auswählen

Viele Senioren haben bei der Einstellung polnischer Pflegekräfte Bedenken, dass sie mangelnde Deutschkenntnisse haben und dass sie ihre Bedürfnisse nicht richtig wahrnehmen werden. Es besteht auch immer Gefahr, dass eine Pflegekraft kommt, die körperlich zu schwach ist, um einen molligen Pflegebedürftigen bei der alltäglichen Toilette zu betreuen. Diesen Bedenken kommen polnische Vermittlungsagenturen entgegen, die Pflegekraft perfekt auf die Bedürfnisse des Senioren abstimmen. Sie legen auch einen großen Wert auf die Deutschkenntnisse der sich bewerbenden Pflegekräfte und übernehmen den ganzen Papierkram mit Kranken- und Unfallversicherung der eingestellten Pflegekraft. Zur Hilfe stehen auch Pflegedienst-Online-Services, die den nötigen Pflegedienst in der Wohnstadt des Senioren schnell aussuchen lassen. Ein Nachteil dieser Lösung sind jedoch relativ hohe Kosten.

Seniorenresidenz in Polen als Alternativlösung

Die Kosten einer festangestellten Pflegerin aus Polen werden auf mindestens 2000 EUR pro Monat eingeschätzt. Der Preis steigt in die Höhe, je größer der Dienstleistungsbereich ist und je bessere Deutschkenntnisse die Pflegekraft besitzt. Im Endeffekt sind diese Kosten mit einem monatlichen Aufenthalt in einem deutschen Pflegeheim vergleichbar. Viel größere Ersparnisse lassen sich an dem Aufenthalt in einer Seniorenresidenz in Polen erzielen, wo die bestmöglichen Wohnverhältnisse gesichert werden und wo dem Pflegebedürftigen ärztliche Versorgung aller Fachrichtungen zur Verfügung steht. Für wenig als 1000 EUR pro Monat können auch die deutschen Senioren in einem Pflegeheim in Polen verschiedene Rehabilitationsarten, Gesundheitstrainings in Fitnessstudios sowie regelmäßige Besuche der Hausärzte erwarten. All das bekommen Pflegebedürftige in Deutschland für das Dreifache des genannten Preises.

Mit der Einstellung einer Pflegekraft aus Polen sind immer zusätzliche Kosten, wie Unterbringung und Versicherung verbunden. Weiterhin bezahlt man nicht für medizinische Pflegekraft, sondern für die Haushaltshilfe, die um einen ambulanten Pflegedienst ergänzt werden muss. Nicht jeder Pflegebedürftige kann sich damit zufriedenstellen.